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Tai Chi Schule Wiesbaden Adelheistr. 23
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Qi-Gong - Allgemeine Einführung in die Materie
Im folgenden werde ich versuchen die Vielzahl verschiedener Qi gong Übungen, die an der Tai Chi Schule Wiesbaden angeboten werden, detailliert zu beschreiben.
Für den Neueinsteiger erscheint die ein oder andere Ausdrucksweise, insbesondere wenn von Energie gesprochen wird, sicherlich etwas verwirrend.
Hier im Westen trennt man gerne körperliche, geistige, energetische, emotionale Aspekte des menschlichen Daseins voneinander. In den fernöstlichen Übungsdisziplinen werden diese Ebenen als Einheit gesehen, die einander bedingen und beeinflussen.
Das allerwichtigste bei dem Training ist das Fühlen des eigenen Körpers. Zunächst spürt man eventuell vorhandene Bewegungsblockaden, d.h. Regionen die bei Bewegung schmerzen oder Unwohlsein verursachen. Durch sanfte Bewegungen werden diese Körperstellen mit der Zeit wieder in einen ursprünglich beweglichen Zustand zurückgeführt. Wir spüren dann Entspannung während wir uns bewegen. Das ist ungefähr so als würde man Autogenes Training in Bewegung machen. Neben den körperlichen Wohlbefinden, "es tut nicht mehr weh", wenn wi r uns bewegen, spürt man schon ziemlich schnell andere Körpersensationen wie z.B. ein Kribbeln oder wärme Gefühl in den Händen. Wenn man Wärme mit Energie übersetzt sind wir schon bei dem Begriff des Chi (Qi) angekommen. Wir nehmen dann mit der fortdauerenden Übungspraxis immer intensiver diese Energiebewegungen im inneren war. Mit der Zeit schliessen wir Freundschaft mit unserer Lebensenergie und können diese gezielt im Körper zirkulieren lassen.
Ein anderes Phänomen wird ebenfalls bei regelmäßigen Üben offensichtlich. Alle Körperverspannungen oder Fehlhaltungen haben ihr Pendon auf einer emotionalen Ebene. Hochgezogene Schultern können z.B. mit Angst in Verbindung stehen. Das ist jedoch immer sehr individuell. In jedem Fall jedoch spannend was uns der Körper (gerade auch wenn er schmerzt) versucht mitzuteilen.
Grundziel ist es in einen natürlichen, ursprünglichen Körperzustand zu gelangen. Wieder so flexibel und geschmeidig zu werden, wie ein kleines Kind, das voller Energie und Bewegungsdrang den Tag geniesst.
Qi Gong kann uns dieses Gefühl wiederbringen. Allerdings - und so besagt schon der Name (Qi=Lebensenergie und Gong=stetiges Bemühen, Arbeit) ist kontinuierliches Üben Voraussetzung, dass dies geschieht.
Wir werden jedoch feststellen, dass viele Übungen hervorragend in den Alltag integriert werden können und was noch Wichtiger ist, Qi Gong macht Spass. Es ist keine zwangsauferlegte Krankengymnastik sondern Ausdruck von Freude an der Bewegung und am eigenen Körper.
Qi Gong dient als Oberbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Übungen. Man unterscheidet bewegtes, stilles, Qi Gong im Liegen, Sitzen, Laufen oder Stehen. Es ist festzustellen, dass in der Literatur und auch in der Praxis zwischen stillen Qi Gong und Meditation ein fliessender Übergang besteht. So gilt der kleine Energiekreislauf oder die heilenden Laute je nach Auslegung entweder als Qi Gong Übung oder als Meditation. Für mich persönlich eignen sich Qi Gong Übungen hervorragend um sich auf die Meditaiton vorzubereiten oder um in einen meditativen Geisteszustand einzutreten. Im folgenden werden einige der mir bekannten und von mir praktizierten Qi Gongs vorgestellt.
Qi Gong kann allein oder in einer Gruppe geübt werden, bei einigen Qi Gongs eignen sich sogar Partnerübungen sehr gut.
Atem Qi Gong - eine kleine Einführung
Der Atem gilt als Bindeglied zwischen dem Mensch und seiner Umwelt. Wir können auf Nahrung ein paar Tage verzichten, auch ohne Wasser halten wir es eine gewisse Zeit lang aus.
Auf die Ein-und Ausatmung zu verzichten ist unmöglich. Wenn wir aufhören zu atmen, stirbt der Körper. Bei einigen Meditationspraktiken hat man zwar das Gefühl nicht mehr zu atmen - doch in Wirklichkeit wird man sehr wohl "beatmet", der ganze Körper, insbesondere die Haut atmet dann - es fühlt sich nur anders an. Es ist eine Form der Atmung die sehr energetisch ist und derer wir uns im Mutterleib bedient haben, sie wird daher auch als embryonal Atmung bezeichnet.
Ich habe bis zum 15 Lebensjahr oft an Asthma gelitten. Diverse Allergien, insbesondere gegen Hausstaub waren dann Auslöser für sehr unangenehme Stunden, in denen ich das Gefühl hatte keine Luft mehr zu bekommen - ein Keuchen und Verkrampfen aller Muskelgruppen, die am Atmen beteiligt sind waren die Folge, mal abgesehen von der Angst wirklich keine Luft mehr zu bekommen. Kurz gesagt sehr unangenehm.
Linderung brachte das Erlernen von Trompete. Später nahm ich noch Saxophon in mein Repertoire auf. Zum Spielen von Trompete und Saxophone braucht man viel Luft, der Ton wird eigentlich im Unterbauch erzeugt, erhält hier zumindest seine Kraft und Stütze. Das Instrument selber ist "nur" der Klangkörper. Ein super Atemtraining.
Mein damaliger Trompetenlehrer liess mich immer wieder auch bei ihm fühlen, wie er Trompete spielte - heute würde ich sagen er hat einen guten Chi Innendruck.
Auch die Kampfschreie im Karate oder Taekwondo kommen aus dem Unterbauch, man kann sogar sagen die Kraft der Schläge, der Bewegungen kommen auch hier aus dem Zentrum.
Es ist um es mal pauschal zu sagen fast überall das Gleiche. Die Kraft kommt aus der Mitte - bei allen Künsten, insbesondere solchen die mit Atem und Bewegung arbeiten.
Das besondere beim Qi-Gong (und anderer innerer (Kampf)-künste) ist die Aufmerksamkeit die dieser Region entgegen gebracht wird. Es sind nicht die Anzahl der Bewegungen oder deren Schwierigkeit bei der Ausführung sondern das Fühlen der einzelnen Regionen, die es so einzigartig macht. Atemübungen sind sehr wichtig für das Wohlbefinden. Heutzutage atmen viele Menschen, oftmals stressbedingt, nur mit der Brust. Viele, anstrengende Bewegungen pro Minute, fast schon hyperventilierend. Atmen ist eigentlich ein Entspannungsprozess, dem man aktiv oder passiv beiwohnen kann und der sehr glücklich macht. Wie eingangs schon erwähnt verbindet der Atem uns mit unserer Umwelt.
Ich liebe Atemübungen, ob ich nun Trompete spiele oder ein Atem Qi-gong praktiziere oder eine meditative Atemübungen nutze um zur Ruhe zu kommen - es ist sehr erfüllend. Nach über 15 Jahren intensiven Übens und sich beschäftigen was eigentlich Atmung ist - gebe ich gerne meine Erfahrungen weiter.
Beim Atem Qi Gong können verschiedene Sets eingeübt werden. Von leicht zu erlernenden, einfachen Bewegungsmustern wie z.B. der Kreisatmung oder der Wirbelsäulenatmung bis hin zu äusserst komplexen Atemrhythmen ist alles vertreten.
Innere Atem Qi-Gong
Beim inneren Atem Qi-Gong führen wir mit dem Ein-und Ausatmen spezielle Armbewegungen aus die Armpositionen sind alle von den 6 stillen Qi-Gongs der Yang Familie abgeleitet. Wir lenken unsere Aufmerksamkeit (Yi) auf die öffnenden Bewegungen und verbinden diese mit der umgekehrten Bauchatmung. Der Atem wirkt hierbei unterstützend auf die Körperbewegung. Mit der Zeit können wir immer intensiver Energiebewegungen im inneren des Körpers wahrnehmen, die dann zu physischen Armbewegungen führen. Durch das gleichzeitige Ein-und ausatmen unterstützen wir diesen Prozess. Bei längerem Üben stellt man fest dass die öffnenden und schliessenden Bewegungen sich anfühlen wie ein Ein und Ausatmen ganz unabhängig ob gerade ein oder ausgeatmet wird. Auf die Weise entdecken wir den inneren Atem dieser ist losgelöst von dem äusseren ein und ausatmen. Dadurch entsteht eine völlig neue Art und Weise Bewegungen auszuführen. Wir spüren dass die Bewegung nicht äusserlich stattfindet sondern aus dem inneren kommt.
Zusätzlich werden (da wir ja den Atem zu Hilfe nehmen) die Atemphasen immer länger wir haben das Gefühl fast endlos ein und ausatmen zu können. Die Trennung zwischen innen und aussen wird teilweise aufgehoben, was einem völlig neuem Bewusstseinsgefühl entspricht.
Dieses Atemset ist wirklich ein Kleinod ich habe es über drei Jahre lang jeden Tag geübt (teilweise bin ich mitten in der Nacht aufgestanden, wenn während des Tages dafür keine Möglichkeit war es zu praktizieren). Es führt zu einer starken Energetisierung des gesamten Körpers speziell Erdenergie kann vermehrt aufgenommen werden, dies führt zu einem inneren Reinigungsprozess des gesamten Körpers.
Zudem wird die Beweglichkeit der gesamten Schulter- Armregion verbessert. Alle an der Atmung beteiligten Muskelgruppen erfahren zusätzlich ein intensives Training.
Opposite Innere Atem Qi-Gong
Dieses Atemset besteht aus 4 verschiedenen Positionen. Die Atemweise entspricht der umgekehrten Bauchatmung, die schon beim inneren Atem Qi-Gong praktiziert worden ist.
Opposite, d.h. umgekehrt steht für einzelne Tai Chi Techniken wie z.B. Peng bei der die "normale" Kreisbewegung umgekehrt wird.
Ganz im allgemeinen gesprochen öffnen diese Atemübungen insbesondere die Schulterregion. Die Sauerstoffzufuhr wird um ein vielfaches erhöht, bei gleichzeitigem sinkender Atemfrequenz. Der Entgiftungsprozess wird beschleunigt, so kann der Körper sich von inneren Winden und diversen anderen energetischen Blockaden befreien.
Zudem werden wie oben schon erwähnt einzelne Tai Chi Grundtechniken, die aus der Soloform bekannt sind, flexibel einstudiert, dies kann sich positiv auf das Partnertraining im Push-Hands oder San Shou auswirken.
Knochenmarks Nei Gung
Hierunter fallen spezielle Atem- und Visualisierungsübungen mit denen man lernt die Knochen zu stärken und zu energetisieren. Eine überaus wichtige Praxis für die Knochen und das gesamte Immunsystem. Spezielle "Schlag"-praktiken mit einem Rattanstock, Eisenstange oder Bohnensäckchen vitalisieren alle Hautschichten und Knochen.
Dantien Alive Training
Hierbei verknüpft man eine Visualisierungsübung mit Körperbewegungen um die drei Dantiens zu stärken, aktivieren und miteinander zu verbinden. Die Übungen werden sitzend ausgeführt und führen zu einer neuen Wahrnehmung des eigenen Zentrums. Eine hervorragende innere Massage aller Organe, die nebenbei noch das Bindegewebe stärkt und zu mehr Flexibilität führt. Zudem können diese Übungen überall praktiziert werden, gerade heutzutage verbringt man viele Stunden im sitzen, also warum die Zeit nicht sinnvoll nutzen.
Das Eis zum schmelzen bringen oder silk reeling exercises
Ähnlich wie beim Seidenspinnen sollen diese Übungen ausgeführt werden. Die Bewegungen werden mit dem Zentrum verbunden und entfalten sich gleichmäßig, ruhig und sanft. Die Gelenke als Verbindungsglieder zwischen den Körperpartien werden geöffnet. Mit der Zeit wird der Körper als Einheit wahrgenommen und Verspannungen (die als Eis sich vorgestellt werden) können sich auflösen (das Eis schmilzt). Sehr angenehm speziell für verspannte Schultern, ausserdem kräftigen sie unser Zentrum und geben eine gute Verwurzelung.
Medizinisches Qi-Gong - Drachentor Qi-Gong
Das Übungsset für die Gesundheit
Das Medizinische- oder auch Drachentor Qi-Gong ist eine über 900 Jahre alte Übungsabfolge.
Hierbei werden gezielt Erdenergie (Yin-Energie) und Himmelenergie (Yang-Energie) durch unterschiedliche Arm-und Handpositionen aufgenommen und dem Körper zugeführt. Die Hauptenergieleitbahnen des Körpers das Diener und Lenkergefäss werden für den freien Fluss von Lebenskraft geöffnet. Zusätzlich werden Sondermeridiane (aufsteigende Kanäle und Gürtelmeridian) energetisiert und von Blockaden befreit. Hierdurch können eine Vielzahl von energetisch/körperlichen Beschwerden gelindert, bzw. geheilt werden.
Durch einen verbesserten Energiefluss im Körper profitieren alle anderen Körperfunktionen, wie Blut-, Lymph- und Nervensystem in gleicher Weise, dadurch werden bei regelmäßigem Üben Krankheiten immer seltener, bzw. entstehen erst gar nicht.
Dieses Übungsset ist zudem recht einfach zu erlernen und man benötigt nur sehr wenig Übungsfläche.
8 Brokate
Die 8 Brokate stellen einen Gesundheitszyklus aus dem Tai Chi dar. Es sind - wie der Name schon andeutet acht kostbare Übungen, die dem Menschen zu innerer Stärke und Gelassenheit führen.
Das Übungsprogramm wirkt beruhigend auf das Nervensystem, regt den Kreislauf und Energiefluss an. Ferner löst es Verspannungen in Schultern, Nacken und der Wirbelsäule. Zusätzlich wird noch die gesunde Bauchatmung gefördert und das Atemvolumen erhöht.
Für dieses Übungsset braucht man nur wenig Übungsfläche und mit 10-minütigen täglichen Training werden Sie Ihr Wohlbefinden enorm verbessern. Außerdem sind die Übungen einfach zu erlernen und machen viel Freude.
Es ist geradezu ideal für Menschen, die Spaß an sanften und ruhigen Bewegungen haben, aber denen Tai Chi Chuan vom Bewegungsablauf her gesehen zu komplex erscheint.
Stilles Qi-Gong
Aus dem stillen Qi Gong haben sich alle inneren Kampfkunststile Chinas entwickelt.
Die verschiedenen Armpositionen ermöglichen die Aktivierung aller in den Händen/Armen/Oberkörper sich befindenen Meridiane.
Beim stillen Stehen spüren wir nach innen und lassen die Äussere Beweg ung immer mehr zur Ruhe kommen. Wir zentrieren uns, spüren die Verbindung zur Erde und zum Himmel. Verbinden verschiedene Punkte innerhalb des Körpers miteinander und kommen immer mehr bei uns selber an.
Gerade zum Aufspüren von Verspannungen, Energieblockaden ist das stille Qi-Gong stehen ideal. Nach einigen Minuten des ruhigen Stehens spüren wir sehr deutlich die Regionen, die noch nicht frei sind von Blockaden. Wir lernen unsere innere Wahrnehmung zu schulen und mit der Zeit unsere Aufmerksamkeit und Energie an die Stellen im Körper zu lenken, die erhöhter Zuwendung bedürfen.
Ein ganz wesentlicher Aspekt aller Qi Gong Übungen ist das in den Körper hineinfühlen nachdem man die aktive Übung beendet hat. Diese "yin-Phasen" sind wie eine Meditation, man spürt nach innen und fühlt die vorher bewegten Regionen, mit der Zeit nimmt man Energiebewegungen im inneren war und schliesst Freundschaft mit dem eigenen "Chi".
Waffen Qi-Gong
Heutzutage dient das Erlernen von Waffenformen nicht mehr in erster Linie zur Selbstverteidigung sondern verfolgt auch gesundheitliche Übungsaspekte.
Jede Waffe ist aufgrund ihrer Form, Grösse, Gewichts und Material ein interessantes Übungsobjekt. Die energetische Wirkung eines Stockes aus Holz oder eines Säbels aus Metall ist durchaus unterschiedlich.
Wir können mit Hilfe einer Waffe gezielt Meridianverläufe stärken und äussere Energiequellen anzapfen. Unser räumliches Vorstellungsvermögen und Gefühl verändern sich bei längerer Übungspraxis. Wir sind präsenter im Raum und können Dinge spüren, die in unserer Umgebung sind - auch ohne diese anzufassen. Dieses Spüren geht weit über das herkömmliche Angucken eines Objektes hinaus. Wir fühlen die Struktur, Energie und Ausstrahlung von Gegenständen oder Personen ohne diese tatsächlich mit den Händen anfassen zu müssen. Kurz gesagt ein schönes Sensibilisierungstraining. In dem Masse, wie wir eins werden können mit unserer Übungswaffe, können wir uns mit der Zeit auch mit anderen Dingen verbinden.
Ich praktiziere das stille QiGong stehen oder verharre in einzelnen Positionen für eine längere Zeit, um mich mit der jeweiligen Waffe zu verbinden. Hierbei spüre ich deren Wirkung auf meinen Körper und auf die Umwelt.
Qi-Gong im Liegen
Qi Gong Übungen können in nur allen denkbaren Positionen ausgeführt werden. Ob sitzend, stehend, gehend, laufend, still oder in Bewegung, alles ist möglich und alle Varianten machen Sinn. Qi Gong im Liegen auszuführen kann insbesondere Anfängern einen guten Einstieg in die Körperentspannung und Energiewahrnehmung bieten.
Das Set wird auf dem Rücken liegend ausgeführt und wirkt äußerst relaxend. Speziell die Schulter- und Nackenregion wird bei diesem Qi-Gong entlastet, dadurch kann man sich leichter auf den gesteigerten Energiefluss im Körper konzentrieren. Verspannungen in dieser Region können so behoben werden. Es schult das Körperempfinden und macht dem/der Übenden viele innere Verbindungen (zwischen Muskeln/Sehnen, Hände/Unterarme/ Oberarme/Schultern) bewusst.
Zudem wird das Koordinationsvermögen geschult, da die Bewegungen sehr langsam und bewusst durchgeführt werden.
Bei regelmäßigen Üben wird der Körper immer durchlässiger für den Energiefluss - dies führt neben einer Steigerung des Wohlbefindens auch zur Vermeidung von Krankheiten.
Das Qi-Gong im Liegen eignet sich hervorragend um zur Ruhe zu kommen und Stress abzubauen. Es ist auch ein idealer Einstieg für Qi-Gong "Unerfahrene", da die Übungen leicht zu merken sind und wenig Platz erfordern.
Sonstige Qi-Gong Übungen oder das Üben im Zyklus der Jahreszeiten
Qi-Gong ist für mich eine natürliche Art und Weise sich zu bewegen, den Körper zu fühlen, zu stärken und die eigene Körperstruktur korrekt auszurichten.
Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper - lautet ja ein bekanntes Sprichwort. Qi-Gong heisst loslassen - alte Muster verabschieden und Platz schaffen für neue Erkenntnisse der Körpermechanik.
In meinen fortlaufenden Kursen bemühe ich mich im Zyklus der 5 Jahreszeiten zu üben. D.h. wir stärken besonders die Organe die den jeweiligen Jahreszeiten zugeordnet sind.
Im Winter kräftigen wir unsere Nieren, Blase und unsere Knochen oder im Herbst machen wir besonders intensives Atemtraining zur Kräftigung unserer Lungen.
Grundsätzlich erfolgt ein leichtes Aufwärmtraining, wir öffnen die Gelenke, kommen in unserem Körper an, lernen wie wir unsere Aufmerksamkeit von der Aussenorientierung wieder auf uns selbst lenken können und ganz wichtig praktizieren nicht alles so ernst und streng. Gerade Lachen ist mit das beste Qi-Gong Training - es macht den Kopf frei und wir lassen schön los.
Neben Körpermechanischen Gesichtspunkten sind Energiespürübungen ebenso Bestandteil des Unterrichtes. "Loslassen und fliessen lassen" ist ein Motto der Kurse.
Der Einstieg in die fortlaufenden Qi Gong Kurse (Ausnahme 18 Bewegung Qi Gong) ist völlig problemlos, ein kostenloses, unverbindliches Probetraining selbstverständlich.
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